Rockstar Games: Eigenen Launcher veröffentlicht, GTA:SA als Startgeschenk

Gaming News Sep. 20, 2019

Der Launchermarkt explodiert und Rockstar Games springt jetzt dennoch auf diesen Zug auf. Mittlerweile gibt es neben Steam, welches mit die größte Spielebibliothek der Welt beinhaltet, viele weitere Launcher wie etwa Origin, uPlay oder dem Epic Games Store vom Fortnite-Entwickler. Wie so üblich ist der Rockstar Games Launcher kostenlos und beinhaltet die hauseigenen Spielemarken wie etwa Grand Theft Auto, LA Noire, Max Payne oder Bully. Damit der Download-Anreiz deutlich nach oben steigt, erhält jeder eingeloggte Spieler GTA San Andreas geschenkt.

Zum Start des Launchers verschenkt Rockstar GTA:SA

Rockstar Games Launcher herunterladen

Bisher sind einige PC-Spiele nicht im Sortiment gelistet, darunter zum Beispiel GTA IV. Gründe für diesen Umstand sind bisher noch nicht geklärt. Trotz eigenem Launcher, sind die Titel nicht exklusiv und können aktuell noch über Steam gekauft und installiert werden. Der Rockstar Games Launcher kann heruntergeladene Rockstar-Titel einbinden und sie auf dem aktuellen Stand halten sowie Spielstände in der Cloud sichern.

Der Login Screen vom Rockstar Games Launcher

Installationszwang

Wer dachte sich in Zukunft eine Installation dieses Launchers zu ersparen und auf eine freiwillige Basis gesetzt hat, wird hier leider enttäuscht werden, da bei jedem Start eines Spieles, welches beispielsweise über Steam erworben wurde, der Rockstar Games Launcher automatisch gestartet wird. Somit verhält sich dieser wie Ubisofts Uplay: Man kann die Spiele zwar auf anderen Plattformen kaufen, um sie zu spielen, muss den Launcher aber zwangsläufig installieren.

Der Trend zum eigenen Launcher nimmt immer mehr Fahrt auf, da bereits viele größere Spieleschmieden eigene Launcher für ihre Spiele anbieten. Hier kann Bethesda, Ubisoft und Activision/Blizzard aufgelistet werden. Firmen wie EA, Valve, CD Project und Epic Games verkaufen in ihren Stores neben den eigenen Spielen auch die Titel anderer Hersteller.

Warum sind eigene Launcher so attraktiv?

Diese Frage haben sich bestimmt schon etliche Menschen gestellt. Doch die Antwort scheint recht simple. In erster Linie die Kaufabwicklung, da alle Einnahmen aus dieser zu 100 % zu den Videospiel-Firmen fließen. Valve zieht im Gegensatz dazu 30 Prozent des Verkaufspreises ein, wenn ein Spiel über Steam verkauft wird. Beim Epic Games Store sind es 12 Prozent.

Außerdem können Entwickler nach Lust und Laune eigene Werbung schalten oder andere beliebige Funktionen zur Verfügung stellen – oder diese auslassen. Ein umfassendes System für Nutzer-Reviews findet man in den Publisher-Launchern zum Beispiel selten.


— Quelle/n: heise.de | — Bild/Video/u. sonst. Medien Quelle/n: Eigene Screenshot Aufnahmen

Anna E.

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