Heute schickt die Nasa einen neuen Rover namens „Perseverance“ zum Mars. Vor 8 Jahren begann bereits die Reise des auf den Namen getauften Rovers „Curiosity“. Das neue Modell ist eine verbesserte Version des Vorgängers und hat sieben wissenschaftliche Instrumente, zwei Mikrofone, 23 Kameras, einen Laser und sogar einen kleinen Hubschrauber an Bord. Unter den Geräten sind auch Thermosensoren des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien in Jena. Sie können berührungslos die Oberflächentemperatur messen.

Beginnen soll der Start, des rund 1.000 Kilogramm schweren unbemannten Roboters von der Größe eines Kleinwagens, am Donnerstag um 13:50 Uhr MESZ. Vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral gehts dann mit einer „Atlas V“-Rakete in Richtung des roten Planeten. Die Ankunft ist im Februar 2021. Zielort ist ein bislang noch nie vor Ort untersuchter ausgetrockneter See auf dem Mars.

Der Rover, welcher 2,5 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) gekostet hat, soll Spuren früheren mikrobiellen Lebens suchen, sowie das Klima und die Geologie des Planeten erforschen und Proben von Steinen und Staub nehmen. Hiervon erhoffen sich die Wissenschaftler, das bei der Mission unter anderem neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums gewonnen werden.

Am 20. Juli hatten bereits die Vereinigten Arabischen Emirate als erste arabische Nation eine Raumsonde in Richtung Mars geschickt. Diese soll allerdings nicht auf dem Planeten landen. Drei Tage später startete China ein Raumschiff Richtung Mars, das unter anderem ein Gefährt von der Größe eines Golfplatzfahrzeugs enthält. Beide Raumsonden sollen wie „Perseverance“ im Februar an ihrem Ziel ankommen.

Nur rund 40 Prozent aller bisher weltweit gestarteten Mars-Missionen waren erfolgreich. 2016 war etwa die Sonde „Schiaparelli“ der europäischen Raumfahrtagentur Esa infolge eines Computerfehlers beim Landeanflug abgestürzt.

Quelle/n: t-online.de | Bild/Video/u. sonst. Medien Quelle/n: Artikelbild: (unsplash.de – Nasa) / Bild: (Nasa)

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Anna

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Ich heiße Anna und bin die Gründerin von Gaming Cat. Videospiele gehören schon seit meiner Kindheit zu meinem Leben und ich liebe die Nerdkultur dahinter.

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