Angespielt: Sushi Time! - Kochsimulation im Kurztest

von Anna
1. Mai 2020
inReviews & Tests

Ihr mögt Sushi oder die asiatische Kultur? Dann lädt euch Sushi Time! auf eine kulinarische Entdeckerreise ein, bei der ihr viele neue Aspekte der fernöstlichen Speisen kennenlernt. Hier gibt es kein abgepacktes Sushi für 2,50 Euro, sondern nur feinste und mit meisterlicher Hand zubereitete Köstlichkeiten, die eure Kunden zu schätzen wissen. Im Grunde ist das Spielprinzip recht simpel und leicht verständlich. Lauscht also den Worten des werten Tutorial-Meisters, wenn ihr nicht den Anschluss verpassen wollt, ansonsten gibt es ein paar hinter die Löffel.

Im Anfangs-Level werden wir eingeführt und bedienen unsere ersten Kunden. Trotz des simplen Gameplays möchte man den Schwierigkeitsgrad nicht vernachlässigen und räumt allen Kunden nur eine gewisse Wartezeit-Toleranz ein, welche sich in einem ablaufenden Timer äußert. Neben dem Kunden-Timer gibt es auch einen allgemeinen Level-Timer, der ebenfalls runter tickt. Dadurch wird man zusätzlich unter Druck gesetzt. Dementsprechend muss man sich voll und ganz auf die Zubereitung und das Kundenmanagement konzentrieren, was die Hirnleistung nach oben schnellen lässt. Daher kann man von einem netten kleinen Zeitvertreib sprechen, bei dem man seine Auffassungsgabe und Konzentrationsfähigkeit trainiert.

Man bedient Kunden und stellt diese zufrieden, in dem man ihnen ihren Wunschtee serviert sowie bestellten Speisen zubereitet. Im Gegenzug bekommt man die entsprechende Leistung in Form von Geld vergütet. Dieses Geld kann man später in Upgrades investieren. So was wie schnellere Teezubereitung oder eine zusätzliche Sushimatte, welche einen Geschwindigkeitsvorteil verschafft. Ohne dieses Matten-Upgrade kann man die volle Anzahl an Sternen irgendwann auch nicht mehr erreichen. So beschreitet man immer mehr Level und schaltet dabei neue Rezepte frei. Je mehr Geld wir verdienen, was eine organisierte Abarbeitung der Bestellungen erfordert, erreichen wir eine entsprechende Sterne-Wertung, die unsere Spielweise widerspiegelt.

Zusätzlichen Ansporn liefern die vorgefertigten Erfolge, welche bei Abschluss zusätzlich Geld einbringen. Insgesamt gibt es 20 Stück zu erlangen. Also arbeitet man sich durch die über 60 verschiedenen Level und genießt das nette Ambiente und Sound-Design des Spiels. Irgendwann haben wir unser Ziel erreicht und werden ein Sushi-Meister, der ein breit gefächertes Repertoire an Speisen zubereiten kann.

Das Spiel hat keine tief greifende Story oder schwerste Mechaniken, die es zu handhaben gilt. Ab und an kommt man dann doch mal durcheinander oder vertauscht Zutaten. Wenn das passiert, hat man leider kaum eine Möglichkeit seinen Fehler wieder zu bereinigen. Hierdurch verschwendet man Zeit und Bootsplätze. Sieht man von diesen Hindernissen ab, kann man das Spiel für Casual Gamer empfehlen, die hin und wieder Langeweile verspüren.

Quelle/n: Eigener Text | Bild/Video/u. sonst. Medien Quelle/n: Eigene Screenshots / Sushi Time!

Sushi Time! Review

Pro
  • Nette Grafik
  • Musik ist atmosphärisch
Kontra
  • Mechaniken manchmal etwas schwammig
8 Punkte

Du bereitest gerne hin und wieder asiatische Speisen zu, aber machst dir ungern die Hände schmutzig? Dann bietet dir Sushi Time! die Möglichkeit dich virtuell zu entfalten und deine eigene Sushi Bar zu leiten. Stelle deine Kundschaft zufrieden und werde zum Sushi-Meister. Für Casual Spieler sehr zu empfehlen.

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Anna

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Ich heiße Anna und bin die Gründerin von Gaming Cat. Videospiele gehören schon seit meiner Kindheit zu meinem Leben und ich liebe die Nerdkultur dahinter.

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