Anime Empfehlung: Danganronpa

von Anna
28. Juli 2020
inAnime / Off-Topic

Der Hauptschauplatz des Animes ist die Hope's Peak Privatakademie, bei der Schüler, Wissenschaft, Sport, Kunst und Eventmanagement, studieren können. Die Schule versammelt Spitzenschüler aus allen Bereichen und hilft ihnen noch besser zu werden. Doch die Schüler werden sich in einem mörderischen Spiel wieder finden.

Beginnen tut die Reise in der Aula der besagten Schule. Dort finden sich 15 Schüler und Schülerinnen zusammen, die auf unerklärliche Weise ebenfalls nicht wissen, was überhaupt los sein soll. Im Allgemeinen fängt die Geschichte des Animes sehr verworrenen an und der Zuschauer wird erst mal im Dunklen gelassen.

Die Schüler haben besondere "Fähigkeiten" die diese auszeichnen. Allerdings keine übernatürlichen Kräfte wie Magie oder Hellsehen, sondern ein bestimmtes ausgeprägtes Talent wie "Superschwimmerin" oder "Superprogrammiererin".

Nach der Vorstellungsrunde treffen die Schüler das erste Mal auf den Teddybären "Monokuma". Dieser stellt sich als Schuldirektor vor und bestimmt später das Geschehen. Im Verlauf kristallisiert sich heraus, dass die Schüler die Schule nie mehr verlassen dürften. Da das Budget angeblich großzügig sei, soll es den Schülern an nichts mangeln. Jedoch ist diese Tatsache nicht grade besänftigend, wenn man den Fakt bedenkt, dass die Schüler so laut schreien können wie sie wollen und ihnen niemand zu Hilfe kommen wird.

Allerdings gibt es einen Haken. Denn der flauschige und zugleich gruselige Schuldirektor offenbart den Schülern, dass man die Schule verlassen könnte, wenn man jemanden tötet. Man darf Leute zu Tode prügeln, erstechen, mit dem Schwert durchbohren, abfackeln oder erschießen.

In der Aula hält der plüschige Schuldirektor "Monokuma" eine Anspache vor den Schülern.

Nun mit der bitteren Realität konfrontiert, spüren die Schüler Verzweiflung, Angst, Trauer und Wut. Es bildet sich ein vorläufiges Bündnis zwischen den "Teilnehmern", da niemand beabsichtigt jemanden zu töten. Ausgerüstet mit bereitgestellten elektronischen Schülerhandbüchern, die mit Informationen zu den Schülern, den Schulregeln und einer virtuellen Karte der Schule ausgestattet sind, werden die ersten Räume untersucht. Eine Erkenntnis wird daraus gewonnen, nämlich das sie sich in einem Käfig ohne Tür befinden.

Dem bärigen Schuldirektor ist immer langweilig, deshalb heizt er die Schüler mit bestimmten Ereignissen und Druckmitteln an. Wie zum Beispiel teuflische Videos, mit persönlichem Bezug, die scheußliche Ausgangslagen darstellen, oder dem Versprechen, das derjenige, der einen erfolgreichen Mord begeht, eine riesige Summe Yen bekommt.

Nach dem der erste Mord geschehen ist, beginnt die Reise erst richtig. Jetzt kommt allerdings eine verschwiegene Tatsache ans Licht. Denn wer einen Mord begeht, bekommt nicht automatisch das "Privileg" wieder in die Freiheit entlassen zu werden. Niemand darf herausfinden, wer der wirkliche Mörder ist. Deshalb wird im sogenannten Strafprozess, mit den zuvor gefundenen Hinweisen, versucht, den Täter ausfindig zu machen. Wählt man im Vote-Verfahren, gemeinsam, den richtigen Schuldigen, wird nur der derjenige bestraft. Liegt man falsch, werden alle anderen getötet, bis auf die falsch beschuldigte Person. Diese Verfahren erinnern ziemlich stark an Ace Attorney. Die Bestrafungen allerdings eher an die Saw-Filme.

Im Strafprozess gilt es die schuldige Person zu entlarven.

So hangeln sich die Schüler von Morddelikt zu Morddelikt und versuchen nebenher die wahre Identität des Drahtziehers herauszufinden. Mit der Zeit öffnen sich auch die anderen Stockwerke des Gebäudes, in denen Nachforschungen angestellt werden. Immer wieder schwanken die Schüler zwischen Verzweiflung und Hoffnung. Jeder könnte der Nächste sein. Ein Kampf der Gefühle und Moral entbrennt. Bis zum Ende bleibt die Geschichte des Anime solide und spannend.

Wer auf Spannung und detektivische Elemente steht, wird mit diesem Anime viel Spaß haben. Zwischendrin hat mich das Ganze auch an Psycho-Cluedo erinnert. Untermauert wird die Absurdität der verschiedenen Situationen mit Slapstick-Humor sowie zynischen und sarkastischen Sprüchen. Man wird als Zuschauer auf eine Reise mitgenommen, deren Ausgang wertvolle Lektionen mit auf den Weg gibt. Ich kann also eine klare Empfehlung aussprechen.

Quelle/n: Eigener Text | Bild/Video/u. sonst. Medien Quelle/n: Artikelbild und Bilder: (Danganronpa)

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Anna

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Ich heiße Anna und bin die Gründerin von Gaming Cat. Videospiele gehören schon seit meiner Kindheit zu meinem Leben und ich liebe die Nerdkultur dahinter.

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